Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt an. Sicherheitselemente an Fenstern und Türen bieten Schutz!
Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt an. Sicherheitselemente an Fenstern und Türen bieten Schutz!

Wie die Tageszeitung „Die Welt“ vom 17. Mai 2011 unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik 2010 berichtet, steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland weiter an.

Aktion “Wachsamer Nachbar” für die aktive Nachbarschaftshilfe:

Nachbarn sind mehr als die Leute von nebenan. Nachbarn kennen sich, sprechen miteinander und kümmern sich umeinander. Denn jeder kann mal in eine Situation geraten, in der er auf die Unterstützung anderer angewiesen ist. Nachbarn können sich auch beim Schutz vor Kriminalität gegenseitig helfen. Ganz einfach schon durch eine höhere Aufmerksamkeit für alles, was in Ihrem Haus und Wohnviertel passiert.
Mit dem Metallschild „VORSICHT! Wachsamer Nachbar“ signalisieren Sie Ihre Aufmerksamkeit. Dieses Belchschild kann zu einem Preis von 1,50 € inkl. Mwst. zzgl Versandkosten bei der Polizei erworben werden.

 

 

Wirksamkeit der Sicherheitstechnik

Der Anteil der gescheiterten Einbrüche steigt kontinuierlich. Nach Angaben der Polizei liegt dies am verstärkten Einsatz von Sicherheitstechnik. Scheiterten 2003 noch 30 Prozent der Einbrüche an Sicherheitstechnik waren es 2007 fast 40 Prozent. Mit anderen Worten: Die Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich. Sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen.

 

Dämmerungseinbrüche – Tipps zum Vorbeugen:
„Einbrecher kommen nur in der Dunkelheit“ – eine leider oft verbreitete Anschauung, die grundfalsch ist. Gerade in der Dämmerung passieren die meisten Einbrüche. Aber: dem kann man vorbeugen, damit Sie ruhig schlafen und Ihr Eigenheim genießen können.

Einbruch Vorbeugen von Einbruch und Diebstahl

Garten

Garage

 

Einbruchschutz in Mietobjekten

Maßnahmen zum Einbruchschutz wie vergitterte Fenster, Sicherheitstürschlösser oder Türspione sollen den Langfingern ihr „Handwerk“ erschweren. Doch kann der Mieter nicht von seinem Vermieter verlangen, dass dieser in solche Sicherheitsmaßnahmen investiert. Derlei sicherheitssfördernde Umbauten, müsste der Mieter dann selber bezahlen.

Bevor ein Mieter aber auf eigene Faust mit den Umbauarbeiten loslegt, muss er seinen Vermieter um sein Einverständnis bitten – auch wenn es sich nur um kleine Maßnahmen wie den Einbau eines Türspions handelt. Dabei sollte der Mieter auch gleich klären, wie am Ende der Mietzeit mit seinen Sicherheitsmaßnahmen verfahren werden soll. Denn rein rechtlich könnte der Vermieter auf eine Wiederherstellung in den Ausgangszustand verlangen – auf Kosten des Mieters. In einer sogenannten Modernisierungsvereinbarung kann beispielsweise geregelt werden, dass der Mieter die Maßnahmen zum Einbruchschutz einbauen darf und beim Auszug nicht zu beseitigen braucht.

Wenn der Vermieter von sich aus für den Einbau von doppelt verglasten Fenstern oder Türspionen sorgt, könnte das letztlich auch für den Mieter Kosten verursachen. Denn weil diese Sicherheitsmaßnahmen eine Wohnwertverbesserung darstellen, darf der Vermieter die Miete danach um bis zu 20 Prozent erhöhen. Im Falle eines Einbruchs mit Beschädigungen sieht die Rechtslage anders aus. Dann ist der Vermieter verpflichtet, die Einbruchsspuren wie zerstörte Fenster und beschädigte Türschlösser auf seine Kosten instand zu setzen. (Quelle LebensPlus)

Sicherheitsschloss
Ist die Haustür des Mietshauses nur mit einem einfachen Türgriff versehen, kann der Mieter vom Vermieter den Einbau eines Schnappschlosses verlangen. Aber nicht mehr. Der Einbau eines Sicherheitsschlosses wäre eine Wohnwertverbesserung und damit eine Modernisierungsmaßnahme, die letztlich der Mieter bezahlen müsste. Will der Mieter auf eigene Kosten ein Sicherheitsschloss oder einen Türspion einbauen lassen, darf der Vermieter das nicht verbieten. Verlangt der Vermieter am Ende der Mietzeit die Entfernung des Sicherheitsschlosses oder des Türspions, ist zu prüfen, ob dies nicht rechtsmissbräuchlich ist.

Türschloss verklebt – Vermieter haftet für Sachbeschädigung (AG Siegburg 9 C 146/02)

Vermieter müssen auch für Mängel an der Wohnung haften, die unbekannte Dritte verursacht haben. So muss ein Vermieter die Kosten für ein verklebtes Türschloss übernehmen.

Tipp! Schauen Sie sich die Beschläge mit Schiebeschutz an, sogenannte Visierbeschläge. Dann ist Schluß mit verklebten Zylindern!!

Briefkasten (27 C 262/00)

Mieter haben Anspruch auf einen eigenen Briefkasten. Die Briefkästen müssen so konstruiert ein, dass bei der Zustellung von Zeitschriften oder DIN-A4-Umschlägen keine Probleme auftreten können. Das Amtsgericht Charlottenburg meint, der Einwurfschlitz müsse laut DIN-Vorschrift 32617 mindestens 325 mm breit sein.

Bohren/Dübeln (307 C 50/01)

In der Wohnung darf in normalem Umfang gebohrt und gedübelt werden. “Vertragsgemäßer Gebrauch” bedeutet zum Beispiel, dass der Mieter im Badezimmer Halter für Spiegel, Spiegelkonsole und Spiegellampen, Handtücher, Zahnputzgläser, Seifenschale, Klopapierrolle, Klobürste sowie Duschstange und Haltegriff an der Badewanne anbringen darf. Hierfür kann und muss er Dübellöcher bohren. Bis zu 32 Dübellöcher im Bad billigte das Landgericht Hamburg dem Mieter zu.

Wohnungsschlüssel

Mieter haben Anspruch auf Schlüssel für Haus- und Wohnungstür, Briefkasten, Garage, Keller und Speicher. Mieter können so viele Schlüssel verlangen, wie sie tatsächlich benötigen, zum Beispiel auch für ältere Kinder, den Lebensgefährten, einen Untermieter oder die Kinderfrau. Der Vermieter darf keinen Zweitschlüssel zur Wohnung besitzen, es sei denn, der Mieter hat dies erlaubt. Für Notfälle ist es ratsam, einen Zweitschlüssel beim Nachbarn zu hinterlegen und den Vermieter entsprechend zu informieren.

Schlüsselversteck (OLG Frankfurt, 3 U 208/00)
Wer den Zweitschlüssel zu seiner Wohnung oder zu seinem Haus so versteckt, dass ein Einbrecher diesen allzu leicht finden kann, muss die Hausratversicherung nicht für den entstandenen Schadenaufkommen.

Darf der Vermieter den Einbau eines Türspions verbieten? (AG Hamburg 80, 197)

Ein Türspion dürfen die Mieter/innen anbringen, denn es besteht das schützenswerte Interesse zu wissen, wer vor der Tür steht. Jedoch müsste man die Tür beim Auszug wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen, außer der Vermieter gestattet den Verbleib der Tür mit Spion.

Haustür nicht abschließbar  (AG Köln, Az. 153 C 3204/76, aus WM 197)
Ist die Haustür nicht abschließbar, kann eine Mietminderung von 5% vorgenommen werden

Schlüssel – Keine neue Schließanlage (64 S 551/99)
berechtigt ist, die Schließanlage des Hauses auf Kosten des Mieters auszutauschen, wenn dieser einen Schlüssel verloren hat, ist unwirksam, entschied jetzt, nach Angaben des Deutschen Mieterbundes, dass Landgericht Berlin .

Terrassentür (Amtsgericht Köln, 221 C 376/97)

Nach Terrassentür-Aufbruch sorgt der Vermieter für die Reparatur. Wird in einem Mietshaus eine Terrassentür durch einen Einbruch beschädigt, so ist der Vermieter für die Reparatur zuständig -unabhängig davon, ob der Mieter aus seiner Hausratversicherung Geld für die Reparatur erhalten hat.

Unverschlossene Haustür (OLG Nürnberg, 8 U 3803/69)

Wer seine Wohnung für einige Stunden verlässt und die Wohnungstür nur zuzieht, aber nicht abschließt, genießt bei einem Einbruch dennoch Versicherungsschutz. Das Oberlandesgericht Nürnberg entschied,dass es sich hierbei lediglich um eine leichte Nachlässigkeit handelt. Die Hausratversicherung müsse zahlen.

Zerstörungswütiger Einbrecher (OLG Düsseldorf, 4 U 172/95)

Wer wertvollen Schmuck in einem Kleiderschrank aufbewahrt und den Schrankschlüssel stecken lässt, begeht eine Obliegenheitsverletzung und verliert im Falle eines Diebstahls seinen Schutz aus der Hausratversicherung. Im konkreten Fall hatte der Geschädigte jedoch Glück, dass der Einbrecher äußerst gewaltsam vorging. Der Dieb brach die Wohnungstür mit Gewalt auf und beschädigte trotz des steckenden Schlüssels auch das Schloss des Schrankes mit dem wertvollen Inhalt. Angesichts dieses Verhaltens ging das Gericht davon aus, dass der Einbrecher den Schrank auch bei nicht steckendem Schlüssel gewaltsam aufgebrochen hätte. Die Hausratversicherung muss den Einbruchschaden ersetzen.
Hausratsversicherung: Erdgeschossfenster in Kippstellung (OLG Hamm, 20 U 149/98)

Verlässt ein Bewohner die Erdgeschosswohnung eines Mietshauses bei gekipptem Fenster, so ist dies nicht generell grob fahrlässig. Wesentlich ist vielmehr die Dauer des beabsichtigten Wegbleibens. Es ist Sache der Versicherung zu beweisen, dass ein derartiges Fehlverhalten des Versicherten für den Eintritt des Versicherungsfalls ursächlich gewesen ist. Wenn – wie hier – grobe Fahrlässigkeit erst bei einem längeren Belassen eines Fensters in Kippstellung und nicht schon bei kurzfristigem Verlassen zu bejahen ist, fehlt es an der Ursächlichkeit, sofern der Einbruch unmittelbar nach Verlassen der Wohnung geschehen ist.

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen übernimmt die Firma Einbruchschutz-Geiger keine Garantie.

Einbruchschutz Geiger

Sicherheitstechnik für Hamburg und Umgebung

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